Fachkonzept Informatik

Seit der Einführung des Faches Informatik stellt dieses eine wichtige Säule im MINT-Fächerkanon (Mathematik-Informatik-Naturwissenschaft-Technik) am Gymnasium dar. Die wesentlichen Inhalte und Ziele des Faches werden im Fachprofil im Lehrplan wie folgt dargestellt:

Informations- und Kommunikationstechnologien sind heute sowohl im beruflichen Alltag als auch im Privatleben unentbehrlich. Die weltweite Vernetzung ermöglicht jedem den Zugriff auf eine unüberschaubare Menge von Daten. Dadurch eröffnen sich dem Einzelnen große Chancen, beispielsweise im Hinblick auf eine schnelle und qualitativ hochwertige Informationsbeschaffung; es ergeben sich gleichzeitig aber auch Risiken, beispielsweise durch möglichen Missbrauch von Daten. Somit entsteht ein Spannungsfeld zwischen den Rechten und Interessen der Einzelpersonen, der gesellschaftlichen und ethischen Verantwortung und den möglichen Chancen, Risiken und Gefahren.

Das Fach Informatik zeigt den Heranwachsenden Wege, diese alltäglichen Herausforderungen in unserer global vernetzten Kommunikations- und Informationsgesellschaft angemessen und kompetent zu bewältigen.

Kompetenzen

Das Kompetenzstrukturmodell, das an die Bildungsstandards der Gesellschaft für Informatik (GI) angelehnt ist, zeigt die Kompetenzen auf, die die Schülerinnen und Schüler unter den Rahmenbedingungen des Informatik-unterrichts erwerben sollen. Dazu sind die Standards in sieben Inhalts- und sieben Prozessbereiche unterteilt. Die Inhaltsbereiche charakterisieren die mindestens zu erwerbenden fachlichen Kompetenzen. Die Prozessbereiche beschreiben, auf welche Art und Weise die Schülerinnen und Schüler mit den genannten Fachinhalten umgehen sollen.

Zudem kommen sie im Informatikunterricht häufig mit dem informatischen Problemlöseprozess in Berührung:

Bei der Modellierung werden vor allem Konzepte der objektorientierten Modellierung (OOM) verwendet. Diese Konzepte ziehen sich somit als roter Faden durch den Lehrplan und bilden im Wesentlichen das Grundwissen des Faches Informatik. Bei der Verarbeitung des Modells kommen geeignete und altersgerechte Programmierumgebungen (z.B. NEPO, Scratch, Robot Karol, BlueJ) zum Einsatz, die es den Schülerinnen und Schülern ermöglichen, ihr Modell zu implementieren, die Lösung zu interpretieren und dadurch Rückschlüsse auf das gestellte Problem zu ziehen. Zur Erhöhung der Eigenarbeit wird ein PC im Informatik-Unterricht zur Verfügung gestellt. Dadurch ist auch die individuelle Förderung leistungsstarker und leistungsschwacher Schülerinnen und Schüler möglich.

Informatik am Gymnasium Münchberg

Eingeführte Schulbücher:

  • Jahrgangsstufen 6 und 7: —
  • Jahrgangsstufe 9: „Informatik I“, Oldenbourg-Verlag
  • Jahrgangsstufe 10: „Informatik 10“, Duden Paetec-Verlag
  • Jahrgangsstufe Q11: „Informatik Oberstufe 1“, Oldenbourg-Verlag
  • Jahrgangsstufe Q12: „Informatik Oberstufe 2“, Oldenbourg-Verlag

Hier gelangen sie zu den Lehrplänen für das Fach Physik:

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