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Das Foto mit Steffi und Andi? Oder doch das andere Selfie? Lieber den Sportplatz im Hintergrund posten oder doch die weiße Wand, die nicht verrät, wo ich das Foto aufgenommen habe?

Diese Fragen beschäftigen Kinder und Jugendliche meist ebenso sehr wie die nächste Schulaufgabe. Durch den selbstverständlichen Umgang mit dem Medium Internet ist es notwendig, die Medienkompetenz der jungen Nutzer zu stärken und auf Chancen sowie die Gefahren der digitalen Welt aufmerksam zu machen.Brainstorming

Seit 2013 ist das Gymnasium Münchberg Teil des von der Otto-Friedrich-Universität Bamberg initiieren Präventionsprojekts „Netzgänger“.
Im Rahmen unseres schulinternen Präventionsprogramms besuchen die Schülerinnen und Schüler der 6. Jahrgangsstufe zwei Tage lang medienpädagogische Workshops zu folgenden Themen:
- „Soziale Netzwerke“,
- „Virtuelle Spielewelten“,
- „Recht und Netz“ sowie
- „Cybermobbing“

Die Besonderheit des Netzgänger-Projektes ist der liegt darin, dass nicht Lehrerinnen und Lehrer die Vermittlung diese Themen übernehmen, sondern ältere Schüler der 9. und 11. Klassen, die dadurch gleichzeitig eine besondere Vorbildfunktion besitzen.

In Kleingruppen besprechen die Schüler z.B., welche Fotos im Internet besser nicht hochgeladen werden sollten, wie man sich gegen Mobbing-Attacken wehren kann oder wie man verhindert, beispielsweise nach Online-Spielen süchtig zu werden. Dabei werden die Schülerinnen und Schüler zwischen zehn und zwölf Jahren auf eine möglichst risikoarme Nutzung des Internets vorbereitet und ihre Medienkompetenz gestärkt.

 

 

 „Durch die Mitarbeit im Netzgänger-Projekt   setzen sich auch die Peers intensiv mit den Merkmalen eines kompetenten   Internetgebrauchs auseinander. Dabei stehen die Nutzung von Chancen, die   Abschätzung von Risiken und die Vermittlung sozialer Kompetenzen im   Vordergrund.“

Dipl.-Psych. Simone Kremer