Gute, gesunde Schule

 

Verleihung des Titels 'Gute gesunde Schule'

Am Buß- und Bettag bekam unsere Schule anlässlich einer Fortbildung für oberfränkische

Schulen im Porzellanikon Selb den Titel 'Gute, gesunde Schule' verliehen.

 

Schulradio

Na, neugierig? Wenn Sie hören wollen, was auch Ihre Kinder hören: radio mind.blower

Das Schulradio mind.blower freut sich auf Sie!

Facebookseite:

https://www.facebook.com/radiomindblower/?ref=aymt_homepage_panel

Bisherige Beiträge:

https://www.schulradio-bayern.de/kanal/mindblower

Präventionskonzept des Gymnasiums

Liebe Besucherinnen und Besucher dieser Website!

Unter dem Menüpunkt Schulprofil finden Sie umfassende Hinweise zum Präventionskonzept des Gymnasiums Münchberg.

Bitte informieren Sie sich!

Samsung School Solution

IDEEEEN BEWEGEN – DIGITALE BILDUNG NEU DENKEN

Derzeit ist viel los, am Gymnasium Münchberg: SchülerInnen und LehrerInnen arbeiten Hand in Hand mit dem Ziel vor Augen, eine digitale Komplettausstattung – die SAMSUNG SCHOOL SOLUTION - im Wert von rund 40 000€ zu gewinnen.


Denn welcher Schüler kennt nicht den Vorwurf der Eltern, dass der digitale Bildschirm vom Lernen abhält? Jeweils zwei Geschichte-Kurse der neunten und elften Klasse setzten diesem weit verbreiteten Klischee in den vergangenen Wochen ein Zeichen entgegen.  Sie nehmen an einem bundesweiten Wettbewerb zur digitalen Schule, dem Programm IDEEN BEWEGEN, teil. Dieser wird von der Initiative DIGITALE BILDUNG NEU DENKEN, welcher von Samsung gefördert wird, ausgerichtet. Der Wettbewerb stärkt den sicheren Umgang und das eigenverantwortliche Lernen mit neuen Medien im Unterricht. Die Lehrkräfte soll er gleichzeitig dabei unterstützen, den Unterricht auf die digitale Zukunft auszurichten.


Für Schülerinnen und Schüler bietet der Wettbewerb neue Lernmöglichkeiten und das Aneignen der erforderlichen Medienkompetenz im Umgang mit digitalen Medien. Hierfür erhielt das Gymnasium Münchberg für eine Projektzeit von sechs Wochen leihweise und kostenfrei ein komplettes digitales Klassenzimmer, die SAMSUNG SCHOOL SOLUTION, um unsere digitalen Unterrichtsideen zu verwirklichen. Die Ausstattung umfasst Tablets, einen interaktiven Großbildschirm, ein Notebook, weiteres Zubehör sowie entsprechende Software. Hierbei unterliegen die Projekte keinerlei fachlichen, methodischen oder inhaltlichen Beschränkungen.


Die Projektgruppe des Gymnasium Münchberg machte es sich zur Aufgabe, die Thematik des Nationalsozialismus und Holocausts interessant digital aufzubereiten. Dazu wurden neuartige Tools wie  beispielsweise Historypin oder Storymap verwendet, Daten im Internet und der Bibliothek recherchiert sowie die Arbeitsfortschritte protokolliert. Die Ergebnisse der Arbeit wurden dann am 22. Juni 2015 unter der Öffentlichkeit präsentiert.


Münchberg, 07.07.2015
Sarah Hopperdietzel, Nadine Goller

 

Interview mit Schülerinnen und Schülern, die an dem Wettbewerb IDEEEEN BEWEGEN – DIGITALE BILDUNG NEU DENKEN teilnahmen

 

Interviewer: Was ist eure allgemeine Meinung zu dem Projekt?

Christina Koppitz: Inhaltlich, aufgrund des zum Teil regionalen Bezugs, war das Projekt sinnvoll. Durch die Bearbeitung der vielen verschiedenen Themen war es sehr interessant. Schade ist es, dass der Nationalsozialismus nachträglich nicht noch einmal im Unterricht ausführlich bearbeitet wird, sondern das Projekt die Unterrichtsstunden ersetzt hat. Ein weiteres Problem war es, dass das Projekt auf so kurze Zeit angesetzt wurde. Mit mehr Zeit hätten die Aufgaben noch ausführlicher bearbeitet werden können.

Annika Kubitza: Die Zusammenarbeit mit den neunten und den elften Klassen war sehr interessant. Auch die verwendeten digitalen online Tools waren sehr gut.

Tatjana Rüger: Die Auswahl der Themen war nicht so spannend, jedoch waren die Tools mit denen die Themen bearbeitet wurden sehr gut.

Annemarie Metz: Am Anfang waren wir nicht so begeistert von dem Wettbewerb. Nachdem wir uns aber eingearbeitet hatten, war die Erarbeitung eines eigenen Wikipedia – Eintrags  schön und hat auch Spaß gemacht.

Kevin Köhler: Das Projekt war sinnvoll, da wir uns den Stoff außerhalb der normalen Notengebung (z.B. Abfragen zu Anfang der Unterrichtsstunden) erarbeitet haben. Am Schluss des Projekts waren die Ergebnisse sehr übersichtlich dargestellt.

Tobias Hantke: Es  war eine neue Erfahrung. Man hat nicht, wie im normalen Schulunterricht viele Texte in Büchern gelesen.

Interviewer: Was habt ihr aus dem Projekt mitgenommen?

Tatjana Rüger: Unsere online Tools kann man gut zum Lernen verwenden. Das Meiste habe ich aber trotzdem aus unserem Themenbereich mitgenommen.

Tobias Hantke: Dank dieses Projekts kenne ich nun weitere Möglichkeiten, außer PowerPoint, Präsentationen zu gestalten.

Christina Koppitz: Durch die Arbeit während des Projekts, kann ich nun gut mit unserem Tool, Storymap, umgehen. Abschließend kann ich sagen, dass ich nun mehr Informationen über den Todesmarsch kenne und auch viel mehr Material besitze, welches ich  gegebenenfalls wiederverwenden kann. Doch aus den anderen Themenbereichen habe ich nicht so viel mitgenommen.

Kevin Köhler: Ich habe einige neue Details gelernt, die ich vorher so nicht wusste. Es war trotzdem eher eine Wiederholung von Schulstoff den wir bereits kannten.

Interviewer: Würdet ihr das Projekt für nachfolgende Jahrgänge weiterempfehlen?

Tobias Hantke: Wenn es sich für die nachfolgenden Jahrgänge ergibt, ist es durchaus sinnvoll das Projekt erneut durchzuführen.

Christina Koppitz: Ich würde das Projekt eher nicht weiterempfehlen, da meine Gruppe einen Großteil der Arbeit trotzdem am Computer gemacht hat, weil die Tablets oft nicht so funktioniert haben, wie wir es uns gewünscht hätten.

Annika Kubitza: Ich bin der Meinung, es kommt darauf an welche Einstellung die Schüler zu so einem Projekt haben.

Kevin Köhler: Für Schüler ist dieses Projekt eine willkommene Abwechslung zum Schulalltag. Außerdem man kann sich länger mit einem Thema beschäftigen als sonst.

Tatjana Rüger: Ich würde das Projekt an nachfolgende Jahrgänge empfehlen, wenn es geeignete Themen gibt.

Annemarie Metz: Dieses Projekt bietet viel Abwechslung. Die Schüler können sich Themen selbst erarbeiten und am Schluss kann man stolz sein, was man geleistet hat.

Interviewer: Wie hat der Umgang mit den Tablets funktioniert?

Christina Koppitz: Zum Teil gab es technische Probleme, zum Beispiel haben die Tablets zu lange zum Reagieren gebraucht.

Tatjana Rüger: Da ich Tablets mag und bereits Geräte von Samsung kenne, hatte ich keine Problem sie zu bedienen.

Kevin Köhler: Ich habe das erste Mal mit einem Tablet gearbeitet, deswegen hat es einige Zeit gebraucht bis ich mich von einem Computer an ein Tablet gewöhnt habe, hauptsächlich da keine Tastatur integriert ist. Leider haben die Tablets zu langsam reagiert.

Tobias Hantke: Durch den Touch Screen der Tablets konnte man schnell auf Programme zugreifen und die Handhabung ist einfacher als die eines Computers.

Annika Kubitza: Wir haben weniger mit den Tablets gearbeitet, da sie lange zum Reagieren gebraucht haben.

Interviewer: Welche Themen habt ihr bearbeitet?

Christina Koppitz und Annika Kubitza: Wir haben den Todesmarsch mit Hilfe von Storymap aufgezeigt.

Annemarie Metz: Meine Gruppe hat einen Wikipedia – Eintrag über das KZ-Außenlager in Helmbrechts verfasst.

Kevin Köhler: Wir haben das Thema Konzentrationslager im Allgemeinen bearbeitet.

Tatjana Rüger: Ich habe gemeinsam mit meiner Gruppe das Thema Holocaust bekommen.

Tobias Hantke: Unserer Thema war die Reichspogromnacht in Hof.

Interviewer: Welches digitale online Tool habt ihr verwendet? Wie hat der Umgang damit funktioniert?

Christina Koppitz und Annika Kubitza: Unser Tool heißt ,,Storymap“. Der Umgang mit dem digitalen Tool hat gut funktioniert und am Ende waren die Ergebnisse sehr anschaulich und lebendig.

Tatjana Rüger: Wir haben mit ,,Prezi“ gearbeitet. Um das Programm zu verstehen haben wir einige Zeit gebraucht, da es sehr knifflig war mehrere Fenster in der richtigen Größe in die Mindmap einzufügen. Dadurch kommt man auch schnell durcheinander.

Annemarie Metz: Wir haben einen Wikipedia–Eintrag erstellt.

Tobias Hantke: Wir konnten durch ,,Historypin“ die Reichspogromnacht anschaulich und unkompliziert darstellen.